Radius: Off
Radius:
km Set radius for geolocation
Search

Wie der Garten zur Energie-Tankstelle wird

Wie der Garten zur Energie-Tankstelle wird

Wo ließe sich besser Energie tanken als im eigenen Garten? Gärtnern – oder garteln, wie Süddeutsche und Österreich sagen – ist zwar Arbeit, aber Arbeit, die Spaß macht. Garteln hält uns geistig und körperlich fit. Ganz abgesehen davon, wo macht Grillen mehr Spaß als im Garten?

Einfach mal die Füße hochlegen und dem Brunnen beim Plätschern lauschen – das ist Muße. Schön, wenn’s der eigenen Garten ist. Kaum etwas ist erholsamer, als Gemüse anbauen, Unkraut jäten oder den Zaun streichen – Gärtnern tut gut. Was für eine Freude, oder besser noch ein stilles Glück, am Abend zu sehen, was wir alles geschafft haben. Das stärkt unser Selbstbewusstsein. Wir sind unbewusst stolz auf uns. Ein gepflegter Garten lädt ein, den Tag auf der Terrasse bei einem Schoppen Wein oder einem Glas Bier   ausklingen zu lassen. Der Garten ist Inspiration und Rückzugsort; der Garten liefert uns darüber hinaus selbst gezogene Tomaten, Erdbeeren, Schnittlauch aus dem Gewürzbeet und Zwetschgen für den Datschi. Der Garten ist unsere kleine Oase im hektischen Alltag, wo wir Energie tanken können.

Garteln hebt die Laune

Garteln hebt die Laune, entspannt und lässt uns den Alltag besser überstehen. Gartenarbeit entspannt und macht uns zufriedener. Garteln stärkt unsere Psyche, hilft Stress abzubauen und setzt Glückshormone frei. Beim Gärtnern ist das Hier und Jetzt wichtig, für Grübeln bleibt keine Zeit. Mediziner haben sogar herausgefunden, dass die Konzentrationsfähigkeit gefördert wird und die Motorik, schließlich nimmt uns Garteln ganz in Anspruch. Ganz abgesehen davon, ist Umstechen, Heckenschneiden und Jäten ideal beim Abnehmen. Und noch eines – wer viel in der frischen Luft ist und Sonne tankt, hilft seinem Hormonhaushalt – gut für Knochen und Muskulatur ist.

Ohne Geräte geht’s nicht

Egal, ob Wiese oder japanischer Steingarten – ganz ohne Geräte geht’s nicht. Für die Wiese braucht’s einen Rasenmäher, für den Steingarten einen Laubbläser und -sauger, dazu natürlich noch Gartenscheren, eine Harke, Rechen, Laubsäcke und Spaten, um Unkraut zu jäten oder etwas einzupflanzen. Aber selbst das Laubblasen macht Spaß. Schön, wenn der Garten dann wieder wie aufgeräumt aussieht.

Garten als Treffpunkt

Garteln als Therapie? In Österreich ist das schon längst Praxis. Das Buddeln in der Erde, das Säen und Ernten erhöht die Selbstwahrnehmung und erdet uns im wahrsten Sinn des Wortes. Das Beobachten einer Kohlmeise, einer Elster, von Star oder Amseln an der Vogeltränke entschleunigt und lässt uns dankbar werden für das, was uns die Natur zu bieten hat. Der Garten kann aber auch ein Ort der Begegnung sein, denn beim Garteln kommen wir leichter mit dem Nachbarn ins Gespräch. Und schließlich lassen sich im Garten wunderbare Feste feiern, die ein anderes Ambiente haben als in geschlossenen Räumen.

Wo Garten ist, ist Leben!

Schreibe einen Kommentar